Ein Klassiker der Kostümwelt

Jedes Jahr zur jecken Jahreszeit geht es wieder los. Das Grübeln über das richtige Kostüm und wer sich schon als was verkleidet hat und was es denn noch Neueres geben könnte als das ganz Neue, das man letztes Jahr hatte. Bald ist wieder der Beginn der fünften Jahreszeit und die Frage gewinnt allmählich an Dringlichkeit.

Man überbietet sich unter den Jecken gegenseitig mit den wildesten Ideen und den abenteuerlichsten Kostümideen. Apropos wild, apropos abenteuerlich: Eine Verkleidungsidee wird ewig leben. Die Kostümwelt um Cowboys und Indianer ist noch immer nicht in die ewigen Jagdgründe eingegangen und dafür gibt es auch keinen Grund.

Bonanza und Co

Kaum ein Kostüm ist bei kleinen Jungs und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Einmal wie das Vorbild Old Shatterhand oder Winnetou sein. Doch auch die Mädels dürfen sich als weibliche Westernheldin oder Squaw des berühmten Häuptlings kostümieren. Eine Federkrone steht jedem und das Lasso lässt sich lässig über der Hüfte schwingen, egal ob Mann oder Frau. Dank weit verbreiteter Beliebtheit findet man zu diesem Thema ein weites Angebot an Utensilien in Shops für den Hobbybedarf, so dass man die Sachen teilweise auch im Alltag weiter tragen kann.

So lassen sich auch günstige Westernstiefel für den Winter weiter tragen, die Modelle sind längst nicht immer mit auffälligen Schlangenmustern oder allzu auffälliger Form versehen. Auch im Bereich Kleidung und Schmuck wird man in zahlreichen Geschäften fündig, so dass man seinem Kostüm trotz großer Verbreitung ein individuelles Aussehen geben kann und damit garantiert nicht nur einer von vielen identischen Cowboys in der Prärie da draußen sein wird.

Ich bin unbewaffnet!

Natürlich könnte man meinen, dass zum Schurkenoutfit auch die Bewaffnung gehört. Jedoch ist es in diesen Zeiten ein falsches Signal, mit Waffen und Pistolen am Gürtel herumzulaufen. Nicht zuletzt sind Erwachsene ein Vorbild für Kinder und für die Kinder selbst gibt es haufenweise geeigneteres Spielzeug als ausgerechnet Gewehre und Pistolen. So sollte der Indianer vielleicht besser nur mit einem Gummi-Tomahawk ausgestattet werden und der Cowboy mit einem Lasso.

Wenn es ein Gewehr sein muss, dann doch möglichst eines, das so unecht aussieht wie es eben geht. Auch eine Silhouette aus Pappe oder die grobe Form aus Holz bringt einem Kind schon ausreichend Spaß und hat nicht den unangenehmen Nebeneffekt, dass die Kleinen lernen Waffen toll zu finden. Das Cowboy und Indianer Spielen bringt dann auch noch nach Karneval jede Menge Spaß und wenn das Fieber einen so richtig gepackt hat, wird man vielleicht auch zum Western-Fan, der in seiner Freizeit Accessoires und Schmuck passend zum Thema tragen mag.