Scherzartikel
Scherzartikel für jede Gelegenheit
Zunächst einmal sollte sich jeder genau überlegen, wen er mit welchen Scherzartikeln tatsächlich zum Lachen bringen möchte und mutmaßlich kann. Denn nicht jeder Mensch wird über alles lachen. Andere sind mit jedem „Mist“ zu begeistern. Scherzartikel gibt es zu allen möglichen Anlässen: Von harmlosen Kerzen, die sich vor den Augen desjenigen, der sie gerade ausgepustet hat, nach wenigen Sekunden erneut entzünden, bis hin zu ziemlich gemeinen „Scherzen“, bei denen man sich mitunter sogar richtig böse verletzen kann. Kurz davor hört der eigentliche Bereich der Scherze ganz klar auf.
Eher für Schülerpartys als beim luxuriösen Neujahrsempfang des Arbeitgebers sind Scherze wie Lachsack, Pupskissen, Wasser- und Stinkbomben, Kotzflecken, Kackhäufchen, Juck- oder Niespulver und so genannte „Handschocker“, die dafür Sorgen, dass den Gast oder Gastgeber bereits bei der Begrüßung der „Schlag“ trifft, geeignet. Das Klientel für solche Scherze sollte man sich also lieber sehr gut aussuchen.
Unverfänglicher und damit nahezu garantiert als Scherz empfunden wird zum Beispiel ein Korkenzieher mit Linksgewinde, mit dem man den hilfsbereiten Gast in den Wahnsinn treiben kann. Stöhnende Kapselheber fördern den Getränkekonsum; oder zumindest das Öffnen von Flaschen. Seife, die beim Waschen die Hände schwarz färbt, genauso wie Dollar-Klopapier oder, etwas makaberer, Toilettenpapier auf dem die einzelnen Artikel des Grundgesetzes gedruckt sind, sorgen meist auch für Lacher. Ebenso wie spritzende Kugelschreiber mit Zaubertinte, die sich nach kurzer Zeit selbst entfärbt, oder ein Fotoapparat, aus dem Wasser spritzt. Die beiden letzteren Beispiele sind allerdings eher für Kinderpartys geeignet.
Eine kleine Plastik-Spinne unauffällig auf die Schulter des Gesprächspartners gelegt, sorgt nach kurzer Schrecksekunde dafür, dass sich wenig später andere Gäste amüsieren. Kriechende oder auch still liegende Schlangen bzw. Würmer erreichen den gleichen Effekt. Absperrbänder mit Aufschriften wie „Kritische Zone“ oder „Tatort - bitte fernhalten!“ sind besonders für Garten-Partys geeignet.
Auf das Buffet oder direkt auf den Salat kann der Gastgeber, je nach Nervenstärke seiner Gäste, Maden und Kakerlaken aus Gummi legen oder Kleinst-Tiere wie Ameisen und Fliegen in die Eiswürfel einfrieren. Für die kleinen Leckereien zwischendurch können Salz-, Pfeffer-, Knoblauch-, Käse-, Fisch- oder Senf-Bonbons für Irritationen sorgen. Zahnstocher oder Gummibärchen mit Chili-Geschmack, Erdnüsse oder Popcorn mit saurem Geschmack, den Mund blau färbende Bonbons, Kekse mit eingebackener Plastik-Spinne oder Schokolinsen mit Paprika-Geschmack tun ihr übriges.
Losgelöst davon, dass sich jeder Mensch ein wenig Kindlichkeit bewahren sollte, kann der besonders Gewiefte mal die Reaktionen testen, wenn er auf einer Party plötzlich mit einer roten Pappnase oder schwarz lackierte Zähnen auftaucht. Dazu sollte man sich selbst jedoch wirklich in jeder denkbaren Situation das Lachen verkneifen können. Je cooler man bleibt, desto mehr Lacher hat man auf seiner Seite.